Aktuelles

Pressemitteilung vom 27.07.2020
Erfolgreiche Säuberungsaktion beim Hoyerbergschlössle
Jetzt ist es wieder sauber um das Hoyerbergschlössle und kann sich sehen lassen. Eine schlagkräftige Mannschaft, bestehend aus dem Vorstand des Fördervereins sowie treuen
Hoyrenern, nahm sich einen Vormittag Zeit, um das Grün zu zähmen, Wege und Bänke von Müll und Dreck zu säubern und die Terrasse des Schlössles vom Unkraut zu befreien. Die
Stadtgärtnerei hatte entsprechende Geräte bereitgestellt. Das Ergebnis, ein großer Haufen von Grünabfall, konnte sich sehen lassen. Nach getaner Arbeit bedankte sich der Verein mit
einer verdienten Brotzeit. Dabei kam das Gespräch schnell auf die Zukunft des Schlössles, ob das Gebäude bald saniert werde, und, was man dort plane. Der Vorstand vom Förderverein
konnte berichten, dass die neue Oberbürgermeisterin Dr. Alfons den Ideen des Vereins gegenüber sehr aufgeschlossen sei und dass die Stadt dazu im Herbst vielleicht schon konkretere Vorstellungen entwickelt haben werde. Sorgen mache sich der Förderverein über die zunehmende Vermüllung des schönen Aussichtspunktes, die gestoppt werden müsse, so der Vorsitzende Thomas Kubeth.

Termin bei der neuen Oberbürgermeisterin Dr. Alfons

 Teile des Vorstandes besuchten am 23. Juni 2020 die neue Oberbürgermeisterin Dr. Claudia Alfons und konnten ihr von erfreulichen neuen Entwicklungen zum Zukunftsprojekt Hoyerbergschlössle berichten. Gespräche mit der Stiftung Liebenau waren sehr positiv und einvernehmlich: Sie will als Träger dieses Projekt mit entwickeln und betreiben. Dazu benötigt es aber  noch vieler kleiner Schritte, die bald angegangen werden sollen. Die neue Oberbürgermeisterin, der Stadtkämmerer Eisenbach und der Leiter der Hochbauabteilung Ordelheide waren sehr angetan von dieser Entwicklung. Als nächster Schritt soll ein Treffen der Stadt Lindau mit der Stiftung Liebenau stattfinden, um die Pläne noch konkreter werden zu lassen.

 

 

Stadtrat: Das Hoyerbergschlössle wird nicht verkauft!

 

Es war eine denkwürdige Stadtratssitzung am 28. Mai 2019. Eine laufende öffentliche Sitzung wurde unterbrochen durch eine nichtöffentliche, nach einer Stunde wurde das Hoyerbergschlössle weiter öffentlich behandelt. Ergebnis: Einstimmig beschloss der Stadtrat, dass das Lindauer Wahrzeichen nicht verkauft, sondern saniert und wieder öffentlich genutzt werden soll. Genau die Ziele unseres Vereins beinhaltete ein CSU-Antrag. Bis Oktober vor den Haushaltsberatungen für 2020 soll der Förderverein ein Nutzungskonzept vorlegen, die Stadt will den Verein unterstützen.

Der Förderverein hat ein erstes großes Ziel erreicht, jetzt kann die Rettung des Hoyerbergschlössles gelingen. Das beharrliche

Festhalten an dieser Lösung und der Glaube an den Erfolg haben uns fast sechs Jahre getragen. Eine Demonstration am 24.10.2018, die Diskussion in zwei Projektwerften und die Gründung des Fördervereins am 9.1.2019 haben die Wende gebracht. Der Druck der Bürger und der 250 Mitglieder haben gewirkt. Momentan sind wir glücklich und ein wenig stolz auf das Erreichte, doch jetzt geht die Arbeit erst richtig los. All unsere Ideen für eine Nutzung des Schlössles müssen wir zu einem realistischen Paket eines schlüssigen und überzeugenden Konzepts schnüren. Zusammen schaffen wir das!

Peter Borel

 

Stadtratssitzung am 28.05.2019

Folgende Mail von Stadtrat Max Strauß erreichte uns:

 

Betreff: Stadratssitzung
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
ich beantrage den TOP 6 der nö-Sitzung, Hoyerbergschlössle, öffentlich zu behandeln. Das öffentliche Interesse ist sehr groß und wir wollen doch nicht den Eindruck erwecken, dass wir im Stadtrat Lindau Geheimpolitik machen. Sollten Teile des TOP eine Nichtöffentlichkeit notwendig machen, so kann doch der große Teil davon öffentlich behandelt werden.
Der Verein, der sich sehr um das Schlössle bemüht, hat solch eine Behandlung verdient.

MfG
Max Strauß

 

Pressemitteilung vom 25.05.2019

Vorbildlicher Beschluss der Gemeinde Bodolz

Erfreut nahm der Förderverein Hoyerbergschlössle e.V. die einstimmig im Gemeinderat von Bodolz gefasste Entscheidung auf, dem Förderverein als Mitglied beizutreten und damit die Ziele des Vereins zu unterstützen. „Damit zeigte die Gemeinde Geschichtsbewusstsein“, erklärt Vorsitzender Thomas Kubeth. Der westliche Teil des Hoyerbergs liegt nämlich auf der Gemarkung von Bodolz. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass die Bodolzer Bürgerinnen und Bürger eine ausgesprochen enge Beziehung zu dem ehemaligen Weinberg und seinem Schlössle haben. Denn 1917 haben sich nachweislich auch viele Bewohner der Gemeinde Bodolz an der Spendenaktion beteiligt, die dazu führte, dass das Schlössle von der Gruberfamilie in den Besitz der Gemeinde Hoyren übergehen konnte. Ein solcher richtungsweisender Beitritt stünde auch der Stadt Lindau gut an, betonte Kubeth. Denn die Stadt müsste sich ebenso der Geschichte verpflichtet sehen, zumal ihr das Hoyerbergschlössle 1923 bei der Stadtvereinigung quasi

geschenkt wurde. Die Stadt Lindau könnte, so hofft der Vereinsvorsitzende, nach einem einstimmigen Beschluss im Stadtrat zum

Erhalt des Schlössles auch gleichzeitig den Beitritt zum Förderverein beschließen. Damit würde sie sich für eine zielgerichtete Unterstützung der Vereinsmitglieder entscheiden, wenn es darum geht, das Kleinod zu sanieren und einer zukunftsfähigen

öffentlichen Nutzung zuzuführen.

 

 

Dreißig Helfer und Helferinnen putzen das Schlössle heraus

Rings um das Hoyerbergschlössle sah alles verwahrlost aus. Seit Jahren, seitdem das Schlössle leer steht, hat das Lindauer Wahrzeichen keine pflegerischen Maßnahmen mehr erlebt. Alles sah trist und verkommen aus. Unkraut, Brombeergestrüpp, Abfälle, Uraltlaub, Wurzeln, Scherben, Zigarettenkippen und andere Hinterlassenschaften zeichneten ein mehr als trauriges Bild. Die aktuellen Anstrengungen des Fördervereins Hoyerbergschlössle e.V. um den Erhalt des Schlössles riefen den Gartenbauverein Lindau unter dem Vorsitz von Martin Lein auf den Plan. Die Mitglieder organisierten als Sonderaktion eine Putzete rund um das Denkmal mit der herrlichen Aussicht. Zugleich bat der Förderverein seine Mitgliedern um Mithilfe. Das Wetter passte und über 30 Helfer und Helferinnen, junge und ältere, kamen und langten ordentlich Hand an. Da wurde geschnitten, gegraben, gefegt und gerecht, der grüne Abfallhaufen wuchs und wuchs. Fünf Fuhren wurden mit einem Hänger weggeschafft und entsorgt. Bei einer Pause mit Getränken und selbst gebackenen Kuchen stärkten sich die fleißigen Helfer, um für die finalen Arbeiten die nötige Kraft zu haben. Bei Gesprächen kamen alte Erlebnisse und Geschichten aus vergangenen Zeiten in und außerhalb des Schlössles zur Sprache. Sie hauchten dem leer stehenden Gebäude plötzlich Leben ein und der Turm bekam große Ohren. Sie alle sollen noch gesammelt werden. Schade war nur, dass ein Verbotsschild der Stadt die Heinzelmännchen und –weibchen daran hinderte, auch die Terrasse zu reinigen. Allen sei gedankt, die mitgeholfen haben, dem Umfeld des Hoyerbergschlössles wieder ein wenig Glanz zu verleihen – auch in Gedanken daran, wie schön geschmückt es früher einmal war.

Fotos von der Aktion gibt es hier in der Bildergalerie.

 

Infoveranstaltung für Mitglieder und Interessierte

Liebe Vereinsmitglieder,

der Vereinsvorstand Förderverein Hoyerbergschlössle gestaltet am 10. Mai 2019 um 19:30 Uhr im Bodolzer Gutsgasthof Köberle einen ersten Informationsabend .

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Seit dem 15.03.2019 sind wir ein eingetragener Verein.

Mit Schreiben vom 04.04.2019 wurde die Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt Kempten-Immenstadt zuerkannt. Dies bedeutet, dass der Verein Spenden entgegennehmen und dafür auch steuerlich wirksame Bescheinigungen ausstellen darf.

Die Bankverbindung lautet: IBAN: DE 13 7315 0000 1002 0616 44 BIC: BYLADEM1MLM.

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Pressemitteilung vom 18.04.2019

 

Förderverein Hoyerbergschlössle wächst rasant

 

Im Januar dieses Jahres wurde der Förderverein Hoyerbergschlössle gegründet, mit dem Ziel, dass die Stadt Lindau dieses Kleinod in ihrem Besitz behält und nach einer Sanierung wieder einer öffentlichen bürgernahen Nutzung zuführt. Die Motivation dafür lag in der besonderen Geschichte des beliebten Schlössles mit seinem grandiosen Ausblick und in dem Umstand, dass das Gebäude nunmehr sechs Jahre leer steht. Der rührige Verein unter der Führung von Thomas Kubeth hat, wie einer Pressemeldung zu entnehmen ist, inzwischen die Eintragung ins Vereinsregister und kurz darauf auch den Status „gemeinnützig“ erlangt. Dies bedeutet, dass der Verein Spenden entgegennehmen und dafür auch steuerlich wirksame Bescheinigungen ausstellen darf. Das ist ein Erfolg, erklärt Pressesprecher Peter Borel, und wird durch eine rasant wachsende Mitgliederzahl bestätigt. Vor kurzem zählte der Verein schon 230 Mitglieder, und dies innerhalb von drei Monaten.

 

Da ein erfolgversprechender Betrieb mit der Art der Nutzung steht und fällt, ist die Vereinsführung dabei, die vielen Ideen aus der Projektwerft auf ihre Machbarkeit zu prüfen. Dazu brauche es noch Zeit, so der Vorsitzende Thomas Kubeth. Bei einer Besichtigung mit Vertretern der Stadt konnte sich der Vorstand schon mal einen Eindruck über den Zustand des Gebäudes verschaffen. Der sei gar nicht so schlecht, war die erste Einschätzung von Seiten des Fördervereins.

 

Hocherfreut zeigt sich der Vorstand über den Wandel im Stadtrat. Mit dem CSU-Antrag, der genau die Forderungen des Vereins nach Erhalt und Sanierung des Schlössles aufgreift, sei nun Bewegung in die Sache gekommen. „Wir wollen die Stadt dabei mit all unseren Möglichkeiten unterstützen“, erklärt Borel, „und hoffen, möglichst viele Stadträtinnen und Stadträte von der Richtigkeit dieses Weges überzeugen zu können“.

 

Am Freitag, 10. Mai, 19 Uhr, möchte sich der Förderverein im Gasthof Köberle in Bodolz an die Öffentlichkeit wenden und die Bürgerschaft über die gereiften Ideen und Vorschläge für die Nutzung des Hoyerbergschlössle informieren. Das Interesse dürfte groß sein, so die Einschätzung des Vereins. Wer Näheres über das Lindauer Wahrzeichen und den Verein erfahren möchte, kann unter www.verein-hoyerbergschloessle.de die neue Homepage des Fördervereins besuchen. Seine Bankverbindung: IBAN: DE 13 7315 0000 1002 0616 44 BIC: BYLADEM1MLM.

 

Pressemitteilung vom 20.02.2019

 

Der Förderverein Hoyerbergschlössle will die Stadt unterstützen

 

Noch vor der Finanzausschusssitzung, bei der erneut über die Zukunft des Hoyerbergschlössle beraten wurde, wandte sich der Vorstand des neu gegründeten Fördervereins an Oberbürgermeister Gerhard Ecker und die beteiligten Stadträte. Der Verein wollte damit den Entscheidern signalisieren, dass er den Vorschlag von Stadtrat Willi Böhm grundsätzlich begrüße, das Hoyerbergschlössle zu behalten, zu sanieren und dort wieder eine öffentliche Nutzung zu entwickeln. Genau dies entspreche den Zielen des Fördervereins. Der Förderverein möchte sich nach einer Pressemitteilung dabei als Partner der Stadt in der Weise einbringen, dass er eine Sanierung mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln mit unterstützt, sei es ideell, materiell und auch finanziell. „Wir wollen das Lindauer Wahrzeichen wieder zu einem Anziehungspunkt für Bürger und Gäste mit entwickeln“, so Peter Borel, der Sprecher des Fördervereins. In diesem Sinn biete der Verein der Stadt seine konstruktive Zusammenarbeit an und hoffe auf ein gemeinsames Gelingen.

 

Lesen Sie dazu den Artikel in der LZ vom 21.02.2019 ("Hoyerbergschlössle: Sanierung geht nur mit Spenden")

 

Pressemitteilung vom 12.2.2019

Der Förderverein Hoyerbergschlössle findet großen Zuspruch

 

Das haben sich die Initiatoren des Fördervereins, der sich dem Hoyerbergschlössle annehmen will, nicht träumen lassen. Innerhalb von vier Wochen seit Gründung des Vereins sind 150 Personen Mitglied geworden und unterstützen damit das vordringliche Vereinsziel, dass die Stadt das beliebte Kleinod oben auf dem Hoyerberg nicht an Private veräußert, sondern möglichst selbst behält. Denn es ist nicht nur ein ganz herausragendes Denkmal mit einem traumhaften Blick auf die Insel und den See, es hat auch eine ganz besondere Geschichte. 1917 wurde es, durch Bürgerspenden finanziert, von der Gemeinde Hoyren gekauft und kam so in den Besitz der Stadt. Seit sechs Jahren steht es leider leer und ist ungenutzt. Der Vereinsvorstand ist gerade dabei, die vielen Ideen von Bürgerinnen und Bürgern zu prüfen und zu sondieren, welche Nutzung zu dem Schlössle passt. „Uns ist nicht bange, dass wir eine vernünftige Lösung finden werden“, beschreibt Peter Borel die augenblickliche Arbeit des Vorstands. Wichtig ist zunächst, noch weitere Mitglieder zu gewinnen, um unsere Argumente umso überzeugender vertreten zu können.

 

Lesen Sie dazu den Artikel in der Lindauer Zeitung vom 15.2.2019